Prognose der GeoSphere Austria
In der Steiermark steht die erste Hitzewelle des Jahres bevor, besonders betroffen ist der Südosten. Am Wochenende werden verbreitet Höchsttemperaturen von 30 bis 34 Grad erwartet. Speziell in den größeren Ballungsräumen im Südosten werden auch die Nächte zunehmend belastend, regional sinkt die Temperatur nicht unter 20 Grad. Erschwerend kommt hinzu, dass die Luftmassen zunehmend feuchter und schwüler werden, was das Hitzeempfinden noch verstärkt. Gewitter schaffen nur lokal und zeitweise Abkühlung.
Laut aktuellen Prognosen wird es zu Beginn der nächsten Woche vorübergehend etwas Entspannung geben. Ab Mittwoch dürfte es dann wieder deutlich wärmer werden.
Aufgrund der für die nächsten Tage zu erwartenden Hitzebelastung wird die Warnstufe des Steirischen Hitzeschutzplanes aktiviert. Damit tritt auch der Hitzeaktionsplan der Stadt Graz in Kraft.
Allgemeines Verhalten & Sofortmaßnahmen
- Trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag, am besten Mineralwasser oder Fruchtsäfte.
- Vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhaltige Getränke.
- Tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung und kühlen Sie Ihren Körper.
- Suchen Sie kühle Räume auf, vermeiden Sie körperliche Anstrengungen im Freien.
Was ist bei der Einnahme von Medikamenten zu beachten?
Medikamente können die Körpertemperatur und den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen. Besondere Achtsamkeit ist geboten bei:
- Diuretika (Entwässerungsmittel)
- Sedativa (Beruhigungsmittel), Antidepressiva
- Alle die Aufmerksamkeit einschränkende Medikamente
- Bestimmte Antibiotika
Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre:n behandelnde:n Ärztin:Arzt!
Erste Warn-Zeichen bei Hitzestress
- Starkes Schwitzen, Leistungsverlust, Schwindel
- Herzklopfen - erschwertes Atmen
- Pulsierender Kopfschmerz - Verwirrtheit
- Trockene Haut - Muskelkrämpfe
- Erbrechen, Durchfall
Sonnenstich, Hitzeschock, ...
Sonnenstich als Folge von zu langer direkter Sonneneinstrahlung bewirkt heftige Kopfschmerzen bis hin zum Bewusstseinsverlust ... Was ist zu tun? Hinlegen, Körper kühlen, Flüssigkeit trinken.
Der Hitzeschock ist lebensbedrohlich bei Körpertemperaturen über 40 °C sowie Störungen des Zentralnervensystems, Delirium ... bis hinzur Bewusstlosigkeit.
Was tun? Notruf 144 bzw. Arzt verständigen - Hinlegen - Körper kühlen - Flüssigkeit trinken .
Weitere Informationen
Für weitere Informationen besuchen Sie die Websites der Abteilung 8 - Gesundheit, Pflege und Wissenschaft - des Landes Steiermark bzw. der GeoSphere Austria.
(Quelle: GeoSphere Austria)


